Aktuelles aus Holtershausen

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Pokalwettkämpfe der Feuerwehren Auf dem Berge fanden in Holtershausen statt

Am 03.September 2017 fanden die Pokalwettkämpfe der Feuerwehren „Auf dem Berge” statt, die in diesem Jahr von der Ortsfeuerwehr Holtershausen ausgerichtet wurden. Eine Gruppe mit je neun Mitgliedern stellten hierbei die Ortsfeuerwehren Bartshausen, Brunsen, Holtershausen, Kuventhal-Andershausen, Naensen, Stroit, Voldagsen und Wenzen. Bei diesen Wettkämpfen wurde jede Wehr nach vorgeschriebenen Richtlinien und der Erfassung von einzelnen Zeittakten von einem Wertungsgericht beurteilt. Zahlreiche Zuschauer waren nach Holtershausen gekommen und verfolgten das Geschehen an der Wettkampfbahn in der Ortsmitte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ließ Holtershausens Ortsbrandmeister Holger Koch die Wehren zur Siegerehrung antreten, die vom stellvertretenen Stadtbrandmeister Kai Reichelt vorgenommen wurde, nachdem der Ortsbürgermeister „Auf dem Berge”, Gehard Mika, seine Grüße überbracht hatte und sich bei der kleinen Ortswehr Holtershausen für die Ausrichtung der diesjährigen Wettkämpfe bedankte. Den 1.Platz belegte die Feuerwehr Naensen vor Wenzen, Brunsen, Bartshausen, Kuventhal-Andershausen, Holtershausen, Stroit und Voldagsen. Der Alterspokal für die älteste teilnehmende Gruppe ging erneut an Voldagsen. Holger Koch bedankte sich zum Abschluss bei dem Wettkampfgericht und allen Helfern und Beteiligten für die Unterstützung.

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Feuerwehr Holtershausen hält Jahresrückblick

Kleines aber sehr aktives Dorf / Wettkämpfe im September im Ort

Am 06.Februar 2017 fand die 62.Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen statt, zu der Ortsbrandmeister Holger Koch wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen konnte.
Nach einem gemeinsamen Essen und dem Protokoll der Vorjahresversammlung, welches vom Schriftführer verlesen wurde, zog der Ortsbrandmeister schließlich in seinem Jahresrückblick wieder eine positive Bilanz für das Jahr 2016. Bei zwei Hilfeleistungen und zwei Brandwachen war die kleine Wehr auch im vergangenen Jahr wieder aktiv gefordert, so half die Wehr bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße bei Brunsen und musste Anfang Juni das Dorf nach einem heftigen Unwetter von Schlamm und Geröll befreien.
Auch der Übungsdienst kam im vergangenen Jahr nicht zu kurz und so wurde an mehreren Abenden theoretischer und praktischer Feuerwehrdienst abgehalten, um weiterhin einen hohen Ausbildungs- und Wissensstand der Kameraden zu gewährleisten.
Bei den Wettkämpfen ” Auf dem Berge” konnte die Feuerwehr Holtershausen einen hervorragenden 2.Platz erreichen.
Gemeinsame Übungen und Weiterbildungen mit den Nachbarwehren des Löschzuges 10 schulten die aktiven Kameraden und förderten die gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren.
Auch die Geselligkeiten sind in 2016 nicht zu kurz gekommen, so wurde das Osterfeuer ausgerichtet, Feste der Nachbarwehren besucht und die aktiven Kameraden trafen sich zu Grillabenden auf dem Dorf- und Grillplatz.
Derzeit hat die Feuerwehr Holtershausen nach Neueintritten 50 Mitglieder.
Dies sein zwar für die Größe des Ortes eine beachtliche Zahl, so der Ortsbrandmeister, aber er wünsche sich mehr aktive Kameraden, die für die Wettkämpfe und den Einsatzdienst zur Verfügung stehen. Er appellierte an alle Einwohner im Dorf, sich aktiv einzusetzen, damit eine funktionstüchtige Feuerwehr in Holtershausen noch lange bestehen möge.
Alle Kommandomitglieder zogen anschließend ebenfalls eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.
Nach den Rückblicken standen die Neuwahlen eines Kassenprüfers auf dem Tagesordnungspunkt. Hierzu wurden Jens Herzog gewählt.

Marco Strohmeier überbrachte als stellvertretener Ortsbürgermeister die Grüße von Ortsrat und Verwaltung.
Der Ehrenortsbrandmeister Udo Strohmeier griff die Appelle des Ortsbrandmeisters nochmals auf und wandte sich an die jungen Kameraden mit der Bitte sich aktiv in die Wehr einzubringen, Lehrgänge zu besuchen und so die Zukunft der Feuerwehr in Holtershausen zu sichern.

Im Anschluss an die Grußworte stellte der Ortsbrandmeister der Versammlung die zahlreichen weiteren Termine für 2017 vor, die zusammen mit den Terminen des Kultur- und Heimatvereins in einem Jahresterminplan zusammengefasst und verteilt werden. Höhepunkt in diesem Jahr werden die Pokalwettkämpfe „Auf dem Berge” sein, die im September in Holtershausen stattfinden werden.

Holger Koch bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern und dem Kommando für die gute Zusammenarbeit in 2016 und hofft auch weiterhin auf gute Unterstützung.

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Kultur- und Heimatvereins Holtershausen blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

Erstes Jubiläumsfest im April gefeiert/ Terminfestlegung für 2017

Am 27.Januar 2017 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen im dortigen Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder ein Dorftag unter dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden” und ein Wandertag durchgeführt, zwei Spielabende angeboten, Mett und Kartoffeln gebraten und ein Kaffeenachmittag mit Gastvortrag veranstaltet, bei dem der Stadtarchäologe Dr.Stefan Teuber vor vollem Haus über die Geschichte der Mönchelieth und des wiederentdeckten Abtshofes bei Holtershausen berichtete. Die Aufarbeitung der Geschichte dieses Abtshofes wurde vom Kultur- und Heimatverein und dem Einbecker Geschichtsverein unterstützt.
Höhepunkt des vergangenen Jahres war aber das erste große Jubiläumsfest des Vereins, welches am 30.April gefeiert wurde und zahlreiche Besucher nach Holtershausen lockte.
Der Kultur- und Heimatverein hat nach zwei Neueintritten aktuell 44 Mitglieder. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern und dem Vorstand für die geleistete Arbeit und hofft auch weiterhin auf tatkräftige Unterstützung. Er betonte erneut, wie wichtig ein Verein für das Dorfleben sein kann, sorgt er doch für Zusammenhalt und Geselligkeit, sowie die Umsetzung gemeinsamer Ideen für den Ort.
Nachdem die Kassenführerin Carmen Strohmeier anschließend über den aktuellen Kassenstand des Vereins berichtete, wurde Anne Scholz zur neuen Kassenprüferin gewählt.
Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine für 2017 fest. So ist geplant, wieder ein Mettbraten stattfinden zu lassen, eine Wanderung durchzuführen, die Saline in Sülbeck zu besuchen, eine Busfahrt nach Rotenburg an der Fulda mit attraktivem Programm zu organisieren, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2017 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wird wieder wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern und wünschte ihnen ein erfolgreiches und interessantes Vereinsjahr 2017.

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Gottesdienst mit Taufe in Holtershausen gefeiert

Am 28.August 2016 fand auf der sogenannten Mönchelieth oberhalb von Holtershausen ein Freiluftgottesdienst der Kirchengemeinde Brunsen mit Holtershausen statt, bei dem auch wieder ein Kind getauft wurde. Zahlreiche Besucher fanden bei bestem Wetter den Weg nach Holtershausen und feierten einen schönen Freiluftgottesdienst auf der Mönchelieth, der hier unter dem großen Holzkreuz nur alle zwei Jahre stattfindet. Pfarrerin Melanie Grauer, die den Gottesdienst hier letztmals leitete, hob in ihrer Predigt die Bedeutung der Taufe in der christlichen Gemeinschaft hervor und forderte Eltern, Gemeinde und Taufpaten auf, den Täufling in einer christlichen Erziehung und in dem Glauben an Gott zu bekräftigen und zu unterstützen, bevor sie ihm den Taufsegen erteilte. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Bläsergemeinschaft Kuventhal-Einbeck unter der stellvertretenden Leitung von Willi Hoppe und der Gruppe „Rythm `n voice“, die den Gottesdienst noch mit ihren Gesangseinlagen bereicherten. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher an selbstgebackenen Kuchen und belegten Broten erfreuen. Der Erlös kommt der Kirchengemeinde zu Gute. Im Anschluss saßen die Besucher noch in gemütlicher Runde beisammensitzen und konnten die herrliche Aussicht vom Holzkreuz auf der Mönchelieth genießen.

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Heimatforscher finden Belege für einen Abtshof bei Holtershausen

Die Legende ist seit langer Zeit bekannt – und Flurnamen wie Möncheliet, Möncheholz und Mönchsbreite weisen auf ein Kloster in der Nähe des kleinen Einbecker Ortsteils Holtershausen hin. Nun aber lassen sich die Vermutungen belegen: Durch intensive Quellen-Recherchen und dank einer im Staatsarchiv Wolfenbüttel gefundenen, umfangreichen Urkunde aus dem Jahre 1543 können Udo und Marco Strohmeier aus Holtershausen sowie der Einbecker Stadtarchäologe Dr. Stefan Teuber nachweisen, dass es einen Abtshof zwischen Holtershausen und der Hube gegeben hat. Und sie haben durch historische Karten, Luftbilder und archäologische Untersuchungen vor Ort die Ländereien, die einst zu der klösterlichen Hofstelle gehört haben, näher lokalisieren können.

Das im Archiv gefundene umfangreiche Schriftstück aus dem Jahr 1543 enthält mehrere Urkundenabschriften aus dem 15. und frühen 16. Jahrhundert. Auf 18 Seiten wird eine Gerichtsverhandlung geschildert, die am 16. November 1543 im Amt Gandersheim stattgefunden hat. „Das war kein Streit unter Bauern, der unter der Friedenseiche geschlichtet wurde“, sagen Udo und Marco Strohmeier, „das war eine Auseinandersetzung des absoluten Hochadels.“

In dem Streit zwischen Herzog Philipp I. zu Braunschweig-Grubenhagen und Burghard von Saldern geht es vorrangig um den Holzeinschlag und -abtransport aus dem Waldstück bei Holtershausen sowie um den Betrieb der Kalkmeiler, für die zumindest ein Teil des geschlagenen Holzes verwendet wurde. Burghard von Saldern war seit Jahrzehnten Herr im Amt Greene, in dem sich auch das Dorf Holtershausen befand. Er gab sich unwissend, dass das Dorf vor langer Zeit an das Augustinerkloster zu Einbeck verkauft worden und nach dessen Auflösung an Herzog Philipp zurückgefallen war. Wie der Prozess ausgegangen ist, sagt die Urkunde nicht. Aus späteren Zeugnissen wissen die Historiker aber, dass der Herzog gewonnen haben muss.

In der Urkunde von 1543 tauchen mehrere Hinweise auf, die den Heimatforschern wichtige Anstöße dafür gegeben haben, wo sich der Abtshof mit seinem 16 Hufe oder 120 Hektar große Areal befunden haben kann. Reste von Kalköfen, die Udo und Marco Strohmeiers mit Dr. Stefan Teuber auf Luftbildern gefunden und vor Ort bestätigt gesehen haben, grenzen die Fläche weiter ein. „Das Holz und der gebrannte Kalk wurden nach Einbeck und anderswo verkauft, wozu die Mönche eigens zwei Pferde hielten“, erläutern die Heimatforscher. „Auch die Bewohner von Brunsen und Ippensen schlugen darin selbst Holz und halfen den Mönchen aus Einbeck, das Holz abzufahren.“ Wichtige Abnehmer des gebrannten Kalks war Einbeck, wo mit dem Mörtel die Gefache der Fachwerkhäuser verputzt wurden.

Die handschriftlichen Urkunden aus dem Mittelalter haben sich die Holtershäuser von einem Historiker aus Süddeutschland entziffern lassen. Der Einbecker Geschichtsverein und der Kultur- und Heimatverein Holtershausen unterstützen das Projekt finanziell. Noch im Sommer soll es einen ersten Vortrag über ihre Spurensuche und den Abtshof geben, für das nächste Jahrbuch des Geschichtsvereins ist ein ausführlicher Beitrag geplant.  (Text und Foto: Frank Bertram in Einbeck City.de )

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Kultur- und Heimatverein feiert Jubiläumsfest

Am 30.April 2016 feierte der Kultur- und Heimatverein sein 10jähriges Bestehen, mit einem gelungenen Scheunenfest. Etwa 150 Gäste konnten an diesem Abend in Holtershausen begrüßt werden. Der Vereinsvorsitzende Marco Strohmeier hielt einen Rückblick auf 10 Jahre Vereinsgeschichte, bevor Gastredner aus Greene, Naensen, Brunsen, Kuventhal, Andershausen und Wenzen ihre Glückwünsche überbrachten. Eine kleine Ausstellung zeigte Bilder aus dem Vereinsgeschehen. Im Anschluss wurde mit DJ Andy bis tief in die Nacht gefeiert und getanzt.

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Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen

Terminfestlegung / Jubiläumsfest am 30.April

Am 12. Februar 2016 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen im dortigen Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder ein Dorftag unter dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden” und ein Wandertag durchgeführt, zwei Spielabende angeboten, eine Führung im PS.SPEICHER organisiert, Mett und Kartoffeln gebraten und ein Kaffeenachmittag mit Gastvortrag veranstaltet, bei dem Hellmut Hainski über die Geschichte der Firma August Stukenbrok in Einbeck berichtete. Der Verein nahm ferner an den Jubiläumsfest in Andershausen teil.
Der Kultur- und Heimatverein hat nach zwei Neueintritten aktuell 43 Mitglieder. In diesem Jahr kann der Verein bereits auf sein 10jähriges Bestehen zurückblicken, welches am 30.April mit einem Scheunenfest in der Ortsmitte gefeiert werden soll. Der Verein schaffte für das Dorfgemeinschaftshaus einen neuen Kühlschrank und eine Girlande für den großen Außenadventskranz an, ferner unterstützt er aktuell die Entzifferung von historischen Urkunden zur Ortsgeschichte aus dem Jahr 1543. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern und dem Vorstand für die geleistete Arbeit und hofft auch weiterhin auf tatkräftige Unterstützung, gerade auch bei den kommenden Festvorbereitungen. Er betonte, wie wichtig ein Verein für das Dorfleben sein kann, sorgt er doch für Zusammenhalt und Geselligkeit, sowie die Umsetzung gemeinsamer Ideen für den Ort.
Nachdem die Kassenführerin Carmen Strohmeier anschließend über den aktuellen Kassenstand des Vereins berichtete, wurde Elisabeth Zimper zur neuen Kassenprüferin gewählt.
Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine für 2016 fest. So ist geplant, wieder ein Mettbraten stattfinden zu lassen, eine Wanderung durchzuführen, einen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit einem Gastvortrag von Dr.Stefan Teuber zur Geschichte von Holtershausen und des Abtshofes zu organisieren, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Dem Dorftag soll in diesem Jahr, auch im Hinblick auf das Jubiläumsfest im April, wieder eine wichtige Rolle zukommen. Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2016 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wurde bereits wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern und wünschte ihnen wieder ein erfolgreiches und interessantes Vereinsjahr 2016 .

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Feuerwehr Holtershausen hält Jahresrückblick

Rückblick auf Jubiläumsfest / Ditmar Strohmeier nach 46 Jahren als Gerätewart verabschiedet

Am 06.Februar 2016 fand die 61.Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen statt, zu der Ortsbrandmeister Holger Koch wieder zahlreiche Mitglieder, sowie Ortsbürgermeister Henning Bartelt im Dorfgemeinschaftshaus begrüßen konnte.

Nach einem gemeinsamen Essen und dem Protokoll der Vorjahresversammlung, welches vom Schriftführer verlesen wurde, erhoben sich die Kameraden, um den verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Danach zog der Ortsbrandmeister schließlich in seinem Jahresrückblick wieder eine positive Bilanz für das Jahr 2015. Bei zwei Hilfeleistungen, einem Fehlalarm und einer Alarmübung war die kleine Wehr auch im vergangenen Jahr wieder gefordert. Höhepunkt des Feuerwehrjahres war aber das gelungene Scheunenfest am 23. und 24.Mai in Holtershausen. Nachdem sich der ganze Ort und die Wehr viel Mühe bei der Vorbereitung gegeben hatte, konnten an diesem Maiwochenende viele Gäste begrüßt und gemeinsam viele schöne Stunden verbracht werden.

Neben den Feierlichkeiten kam aber auch der Übungsdienst im vergangenen Jahr nicht zu kurz und so wurde an mehreren Abenden theoretischer und praktischer Feuerwehrdienst abgehalten, um weiterhin einen hohen Ausbildungs- und Wissensstand der Kameraden zu gewährleisten.

Auch bei den Wettkämpfen “ Auf dem Berge“ konnte die Feuerwehr Holtershausen einen guten 3.Platz erreichen.

Gemeinsame Übungen und Weiterbildungen mit den Nachbarwehren des neu gebildeten Löschzuges 10 schulten die aktiven Kameraden und förderten die Zusammenarbeit zwischen den Wehren.

Auch die Geselligkeiten für die Wehr und den kleinen Ort sind in 2015 nicht zu kurz gekommen, so wurde eine Grünkohlwanderung durchgeführt, das Osterfeuer ausgerichtet und die aktiven Kameraden trafen sich zu Bowling- und Grillabenden.

Derzeit hat die Feuerwehr Holtershausen 48 Mitglieder.

Alle Kommandomitglieder zogen anschließend ebenfalls eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.

Nach den Rückblicken standen die Neuwahlen eines Kassenprüfers und des Kommandos auf dem Tagesordnungspunkt. Hierzu wurden gewählt; Achim Schulze als Gruppenführer, Markus Seifer als Kassenführer, Marco Strohmeier als Schriftführer, Hendrik Schulze als AGT-Beauftragter und Ingo Herrmann als Sicherheitsbeauftragter und Kassenprüfer. Einen besonderen Punkt nahm die Wahl eines neuen Gerätewartes ein. Ditmar Strohmeier steht für dieses Amt aus Altersgründen nach 46 Jahren nicht mehr zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wurde Carsten Gabor bestimmt.

Ortsbrandmeister Koch würdigte Ditmar Strohmeier dann noch für seine jahrzehntelange Amtszeit als Gerätewart, die er 1970 antrat. In dieser Zeit hat er Fahrzeug und Maschine stets vorbildlich und mit sehr viel Einsatz gepflegt. Die Wehr bedankte sich bei Ditmar Strohmeier mit einem Präsent und einer Urkunde für seine geleisteten Dienste.

Der Ortsbürgermeister Henning Bartelt bedankte sich für die Einladung und überbrachte die Grüße von Ortsrat und Verwaltung. Auch er zollte Ditmar Strohmeier für die vielen Dienstjahre seinen Respekt und wünschte dem neuen Gerätewart und dem neu gewählten Kommando für die Zukunft viel Erfolg.

Der Ehrenortsbrandmeister Udo Strohmeier appellierte auch an die jungen Kameraden sich aktiv in die Wehr einzubringen, Lehrgänge zu besuchen und so die Zukunft der Feuerwehr in Holtershausen zu sichern.

Im Anschluss an die Grußworte stellte der Ortsbrandmeister der Versammlung die zahlreichen weiteren Termine für 2016 vor. Alle Mitglieder und Einwohner erhalten demnächst einen Jahresterminplan, der zusammen mit den Terminen des Heimatvereines von Marco Strohmeier erstellt wird.

Holger Koch bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern und dem Kommando für die gute Zusammenarbeit in 2015 und hofft auch in neuer Besetzung auf gute Unterstützung.

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Starker Rückhalt für Holtershäuser Feuerwehr
Großes Scheunenfest zum 60jährigen Jubiläum am 23. und 24.Mai 2015
Holtershausen (ek /Morgenpost). Das Dorf hat um die 60 Einwohner, rund 50 sind in der Feuerwehr – das zeigt, wie stark der Rückhalt im Ort ist. Die Unterstützung wurde jetzt auch deutlich beim Scheunenfest zum 60-jährigen Bestehen der Feuerwehr Holtershausen.

Durch das geschmückte Dorf führte der Weg die Festgäste zur Maschinenhalle des Betriebs Schulze, wo das Jubiläum gefeiert wurde. Am 1. April 1955 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet, zum Glück, erinnerte Ortsbrandmeister Holger Koch. Wie es vorher gewesen sei, könne man sich nicht vorstellen – seither gewähre sie aber Sicherheit in Notlagen. Zuvor wurde Holtershausen von der Pflicht- und später von der Freiwilligen Feuerwehr Brunsen mit betreut. Nach Großbränden in den 1920er und 30er Jahren wurde ein Feuerlöschteich mit 50 Kubikmetern Fassungsvermögen angelegt. Nach dem Brandschutzgesetz aus den 50er Jahren musste jeder Ort eine eigene Feuerwehr haben – 1955 war es in Holtershausen soweit. Vier der Gründungsmitglieder sind noch dabei, zwei wurden anlässlich des Kommersabends geehrt.

Mit dem Teich und einem TS-Anhänger habe die Feuerwehr ihre Aufgaben erfüllt, so der Ortsbrandmeister; ein bis in die 70er Jahre genutzter Ford Transit folgte. Das Gerätehaus stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Mehrfach wurden gelungene Feste gefeiert, diese Tradition wolle man nicht unterbrechen. »Die Wehr steht gut da«, stellte er fest. Man hoffe durch Neuzugänge und engagierte Jugendliche auf weiteres Bestehen: »Werdet Teil der Feuerwehr«, so sein Appell an die Einwohner. An die Politik ging der Hinweis, dass die Feuerwehr notwendig sei, um Menschen aus Notlagen zu helfen, dass sie aber auch Aufgaben als Kulturträger erfülle. Zudem funktioniere der Brandschutz gut im Zusammenspiel der Wehren Auf dem Berge. Kochs abschließender Dank ging an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen hätten.

Als Gründungsmitglieder wurden Horst Schwarz und Helmut Strohmeier von Stadtbrandmeister Lars Lachstädter geehrt; die Gründungsmitglieder Helmut Schulze und Ernst Strohmeier konnten die Auszeichnung nicht persönlich entgegen nehmen. Markus Strohmeier wurde für 25-jährige passive Mitgliedschaft in der Wehr gewürdigt. Weiter beförderte der Stadtbrandmeister Ortsbrandmeister Holger Koch zum Brandmeister und den stellvertretenden Ortsbrandmeister Hans-Joachim Schulze zum Hauptlöschmeister.

Neben dem Stadtbrandmeister würdigte auch Stellvertreter Kai Reichelt, zuständig für den Nordbereich der Stadt, die Frauen und Männer, die sich seit 60 Jahren auf diese Weise für das Gemeinwohl einsetzten: Für ein so kleines Dorf sei dieses Engagement sehr wichtig.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Beatrix Tappe-Rostalski betonte, die Feuerwehr verdiene für ihre Arbeit Respekt und Anerkennung – die große Kulisse zeige, wie beliebt sie im Dorf und im Umfeld sei. Die Bereitschaft, sich für den Nächsten einzusetzen, bei Bränden und Unfällen oder bei der Rettung, selbstlos und rund um die Uhr, sei etwas Besonderes. Im Dorf gebe es eine lebendige Gemeinschaft, Feuerwehr werde als gemeinsame Aufgabe verstanden. Die hohe Mitgliederzahl sei ebenso erfreulich wie 22 Aktive:?»Das ist absolut großartig, genau wie Ihr Fest, das die Verbundenheit stärkt.« Die stellvertretende Bürgermeisterin hoffte für Holtershausen auf eine weiter lebendige und starke Wehr.

Der Ortsbürgermeister der Dörfer Auf dem Berge, Henning Bartelt, gratulierte, dass eine der kleinsten Ortschaften im Stadtgebiet eine immer einsatzbereite und gute Feuerwehr habe. Auch der Ortsrat setze sich für die Belange der Wehren ein, hob er hervor: Auch wenn das Geld knapp sei, würden die Feuerwehr Aufmerksamkeit finden. versicherte er mit einem Dank für die Einsatzbereitschaft. »Feuer und Flamme«, das sei das Thema zu Pfingsten, aber auch das der Feuerwehren, so Pfarrerin Melanie Grauer. Die Feuerwehren seien für andere da; sie wünsche den Aktiven aber auch, dass sie in Krisenzeiten getragen würden von ihrer Kameradschaft und von Gott.

Vom Herzen zu den Herzen: Mit einer Spende für die Kameradschaftskasse erfreute Adolf Everlien aus Wenzen die Feuerwehr.

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Neuwahlen beim Kultur- und Heimatverein

Am 20.Februar 2015 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen im dortigen Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder ein Dorftag unter dem Motto „ Unser Dorf soll schöner werden” und eine Maifeier durchgeführt, zwei Spielabende angeboten, eine Busfahrt zu den Musicals Rocky und König der Löwen organisiert, Mett und Kartoffeln gebraten und eine Weihnachtsfeier für die Dorfgemeinschaft veranstaltet. Der Verein errichtete ferner eine Infotafel an den Resten eines alten Steinwerkes in der Ortsmitte und war um die Pflege des Ortsbildes sehr bemüht.
Der Kultur- und Heimatverein hat nach zwei Neueintritten aktuell 43 Mitglieder. Im kommenden Jahr kann der Verein bereits auf sein 10jähriges Bestehen zurückblicken. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern und dem Vorstand für die geleistete Arbeit und hofft auch weiterhin auf tatkräftige Unterstützung. Er betonte, wie wichtig ein Verein für das Dorfleben sein kann, sorgt er doch für Zusammenhalt und Geselligkeit, sowie die Umsetzung gemeinsamer Ideen für den Ort.
Nachdem die Kassenführerin Carmen Strohmeier anschließend über den aktuellen Kassenstand des Vereins berichtete, standen Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm, die allesamt einstimmig ausfielen. Hierbei wurden sowohl der Vorsitzende Marco Strohmeier, als auch seine Stellvertreterin Carmen Strohmeier wiedergewählt. Mit der Kassenführung beauftragte die Mitgliederversammlung ebenfalls Carmen Strohmeier. Antje Nienstedt wurde erneut Schriftführerin. Neue Kassenprüferin wurde Elke Herrmann.
Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine für 2015 fest. So ist geplant, wieder ein Mettbraten stattfinden zu lassen, eine Führung im PS-Speicher durchzuführen, einen Themennachmittag bei Kaffee und Kuchen zu organisieren, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Dem Dorftag soll in diesem Jahr, auch im Hinblick auf das Feuerwehrfest im Mai, wieder eine wichtige Rolle zukommen, so soll der Dorf- und Grillplatz bepflanzt , die Wappenhäuschen repariert und das Buswartehaus vom Graffiti befreit und gestrichen werden. Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2015 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wird in den nächsten Tagen wieder wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt werden. Für das geplante Jubiläum des Kultur- und Heimatvereins in 2016 wurde ein Festausschuss berufen, der in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen soll. Für den Ort und die Einrichtung des Dorfgemeinschaftshauses wurden von der Versammlung mehrere Neuanschaffungen beschlossen, die allesamt der Dorfgemeinschaft zu Gute kommen sollen. Der Vorsitzende Marco Strohmeier bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern und wünschte ihnen wieder ein erfolgreiches und interessantes Vereinsjahr 2015 .

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Jahreshauptversammlung Feuerwehr 2015

Am 07.Februar 2015 fand die 60.Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen statt, zu der Ortsbrandmeister Holger Koch wieder zahlreiche Mitglieder, sowie Ortsbürgermeister Henning Bartelt im Dorfgemeinschaftshaus begrüßen konnte.

Nach einem gemeinsamen Essen und dem Protokoll der Vorjahresversammlung, welches vom Schriftführer verlesen wurde,

zog der Ortsbrandmeister schließlich in seinem Jahresrückblick eine durchweg positive Bilanz eines erneut ereignis- und einsatzreichen Jahres 2014. Bei einem Hilfeleistungs- und zwei Brandeinsätzen war die kleine Wehr auch im vergangenen Jahr wieder aktiv gefordert. So wurde die Wehr Anfang April zur nachbarschaftlichen Löschhilfe bei einem Feldscheunenbrand in Naensen gerufen und musste im Oktober den Brand einer Hecke im eigenen Dorf bekämpfen. Und obwohl der Ort so klein ist, standen bei den Sirenenalarmierungen doch jedes Mal ausreichend Kameraden zur Verfügung, um schnell an den Einsatzorten zu sein und dort helfen zu können.

An mehreren Abenden wurde theoretischer und praktischer Feuerwehrdienst abgehalten, um weiterhin einen hohen Ausbildungs- und Wissensstand der Kameraden zu gewährleisten.

Auch bei den Wettkämpfen konnte die Feuerwehr Holtershausen gute mittlere Plätze erreichen.

Gemeinsame Übungen und Weiterbildungen mit den Nachbarwehren schulten die aktiven Kameraden und förderten die Zusammenarbeit zwischen den Wehren.

Auch die Vergnüglichkeiten sind in 2014 nicht zu kurz gekommen, so wurde das Osterfeuer ausgerichtet und die aktiven Kameraden trafen sich zu Bowling- und Grillabenden.

Die Wehr hat derzeit, nach drei Neueintritten, 49 Mitglieder.

Das Jahr 2015 soll ganz im Zeichen des für den 23. und 24.Mai geplanten Scheunenfestes zum 60jährigen Bestehen der Feuerwehr Holtershausen stehen, so der Ortsbrandmeister. Hierfür sind noch viele Vorbereitungen erforderlich, wofür der Brandmeister um rege Unterstützung warb.

Alle Kommandomitglieder zogen anschließend ebenfalls eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Der Gerätewart Ditmar Strohmeier bat darum bei den Übungen mit den Einsatzgeräten sehr pfleglich umzugehen und sich bereits Gedanken um einen Nachfolger zu machen, da er im kommenden Jahr aus Altersgründen ausscheiden muss.

Nach den Rückblicken standen die Neuwahl eines Kassenprüfers auf dem Tagesordnungspunkt, zu welchem Hans-Herrmann Koch einstimmig bestimmt wurde.

Der Ortsbürgermeister Henning Bartelt bedankte sich für die Einladung und überbrachte die Grüße von Ortsrat und Verwaltung. Er bedankte sich bei Holger Koch und der Ortswehr Holtershausen für die geleistet Arbeit und das Erreichte im vergangenen Jahr. Für das Jubiläumsjahr 2015 wünschte er einen guten Verlauf und dem Kommando weiterhin viel Erfolg.

Der Ehrenortsbrandmeister Udo Strohmeier appellierte an alle Kameraden sich aktiv an den Vorbereitungen zum Jubiläum zu beteiligen. Ein solches Fest, von welchen in Holtershausen schon viele gefeiert worden, schweiße die Wehr stets zusammen und fördere auch den Zusammenhalt im Dorf. Es ist für einen solch kleinen Ort immer eine große Leistung ein solches Fest auf die Beine zu stellen, er ist sich aber sicher, so der Ehrenortsbrandmeister, dass dieses in Holtershausen wieder gemeinsam sehr gut gelingen wird.

Im Anschluss an die Grußworte stellte der Ortsbrandmeister der Versammlung die zahlreichen weiteren Termine für 2015 vor. Alle Mitglieder und Einwohner erhalten demnächst einen Jahresterminplan, der zusammen mit den Terminen des Heimatvereines von Marco Strohmeier erstellt wird.

Holger Koch bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern und seinem Kommando für die gute Zusammenarbeit in 2014 und rechnet auch weiterhin mit guter Unterstützung.

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Infotafel erinnert an altes Steinwerk in Holtershausen
Die Ortsgeschichte der kleinen Ortschaft Holtershausen ist in den vergangenen Jahren intensiv aufgearbeitet worden. Immer neue historische Urkunden konnten dabei aus den verschiedensten Staatsarchiven zusammengetragen werden, die ein interessantes, schlüssiges und nachprüfbares Bild der Geschichte dieses kleinen Dorfes aufzeigen. So konnte nicht nur anhand der Urkunden eine alte Klosterlegende und die Entstehung der teils noch heute gebräuchigen Flurnamen wie Mönche-Breite, Mönche-Holz und Mönchelieth geklärt, sondern auch ein altes wehrhaftes Steinwerk im Ort nachgewiesen werden.
In einer Urkunde des Augustiner-Klosters zu Einbeck wird am 12.März 1385 vermerkt, dass Hans von Bonekenhusen und seine Söhne, dem Augustiner Kloster zu Einbeck und Bruder Dietrich von Eynem, 2 Hufen Land bei dem Steinwerke und Sattelhof im Dorfe Holdeshusen verpfänden.

Steinwerke waren im Mittelalter und auch noch in der frühen Neuzeit durchweg etwas Besonderes und Erwähnenswertes. Sie wurden ursprünglich als Speicherbauten und Zufluchtstätten für Adelige errichtet.
Diese massiven oft mehrgeschossigen Bauwerke hatten einen wehrhaften, verteidigungsfähigen Charakter, um wertvolles Gut feuerfest, aber auch vor räuberischen Gefahren zu schützen. In ländlichen Regionen wurden diese Steinwerke, die meist komplett aus Bruch- und Feldsteinen gefertigt waren, oft auf großen landwirtschaftlichen bzw. adeligen Hofstellen erbaut. Der Bau eines  solchen steinernen Gebäudes setzte nicht unerhebliche finanzielle Mittel voraus, die von der ländlichen Bevölkerung im Allgemeinen nicht aufgebracht werden konnten, weshalb diese wehrhaften Bauwerke auf dem Land, wo Fachwerkbauweise üblich war, nicht allzu häufig anzutreffen waren. Hinter dem Bau eines Steinwerkes stand nach bisherigem Kenntnisstand zumeist der örtliche kirchliche oder weltliche Grundherr, der auf seinen Oberhöfen (Meierhöfe, Sattelhöfe) Steinwerke zur Lagerung der Abgaben und wohl auch zum Schutz der Bevölkerung vor räuberischen oder kriegerischen Überfällen errichten ließ.
Der Ursprung des in der Urkunde erwähnten Steinwerkes reicht sicherlich in die Gründungszeit der Ortschaft Holtershausen zurück und dürfte mit dem Grafengeschlecht der Haholde in Verbindung stehen, die als Gründer und Namensgeber der Ortschaften Holtershausen gelten, die 1148 erstmals urkundlich als Haholdeshusen belegbar ist.

Von diesem Steinwerk sind heute leider nur noch Reste in der Ortsmitte erhalten geblieben. Der Kultur- und Heimatverein Holtershausen hat nun in enger Zusammenarbeit mit dem Einbecker Stadtarchäologen Dr. Stefan Teuber eine Infotafel erstellt, die an dieses historische Bauwerk erinnert, das vor vielen Jahrhunderten das Ortsbild von Holtershausen prägte.

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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr 2014

Am 01.Februar 2014 fand die 59.Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen statt, zu der Ortsbrandmeister Holger Koch zahlreiche Mitglieder, sowie als Ehrengast Ortsbürgermeister Henning Bartelt im Dorfgemeinschaftshaus begrüßen konnte.
Diese Jahreshauptversammlung war die Premiere für den neuen Ortsbrandmeister Holger Koch, der das Amt im vergangenen Jahr nach 34 Jahren von Udo Strohmeier übernommen hatte und so verfolgten alle Kameraden gespannt seinem ersten Jahresbericht.
In seiner Rede zog der Ortsbrandmeister dann eine durchweg positive Bilanz eines ereignis- und einsatzreichen Jahres 2013. Bei einem Brand- und 5 Hilfeleistungseinsätzen war die kleine Wehr aktiv gefordert. Neben dem Brand in Holtershausen, bei dem ein Holzlager Feuer gefangen hatte, wurde die Wehr auch zu zwei Verkehrsunfällen auf den Bundesstraßen gerufen. Und obwohl der Ort so klein ist, standen bei den Sirenenalarmierungen doch jedes Mal genug Kameraden zur Verfügung, um schnell an den Einsatzorten zu sein und dort helfen zu können.
An mehreren Abenden wurde theoretischer und praktischer Feuerwehrdienst abgehalten, um weiterhin einen hohen Ausbildungs- und Wissensstand der Kameraden zu gewährleisten.
Auch bei den Wettkämpfen konnte die Feuerwehr Holtershausen einen guten dritten  Platz erreichen.
Anfang des Jahres fand ein Brandschutztag für alle Bürger im Ort statt, bei dem die Feuerwehr unter anderem den Umgang mit Feuerlöschern zeigte und die Gefahren eines Fettbrandes simulierte.
Gemeinsame Übungen mit den Nachbarwehren und der Besuch des Brandübungscontainers in Gandersheim schulten die aktiven Kameraden und förderten die Zusammenarbeit zwischen den Wehren.
Auch die Vergnüglichkeiten sind in 2013 nicht zu kurz gekommen, so wurden Oster- und Brauchtumsfeuer ausgerichtet und die aktiven Kameraden trafen sich zum Bowling und Grillabenden.
Die Wehr hat derzeit 47 Mitglieder. Alle Kommandomitglieder zogen anschließend ebenfalls eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.
Nach den Rückblicken standen die Neuwahl eines Kassenprüfers auf dem Tagesordnungspunkt, zu welchem Udo Strohmeier einstimmig bestimmt wurde.

Der Ortsbürgermeister Henning Bartelt bedankte sich für die Einladung und überbrachte die Grüße von Ortsrat und Verwaltung. Er bedankte sich bei Holger Koch und der Ortswehr Holtershausen für die geleistet Arbeit und das Erreichte im vergangenen Jahr. Nach Holtershausen komme er immer gern, so Bartelt, und sei stolz darauf, was dieser kleine Ort leiste. Er hoffe, dass dieses auch in Zukunft so bleibe und sich junge Menschen finden, die bereit sind, in der freiwilligen Feuerwehr ihren Dienst zu verrichten.
Der Ehrenortsbrandmeister Udo Strohmeier bedankte sich bei seinem Nachfolger für diese schöne erste Hauptversammlung und sagte weiterhin seine tatkräftige Unterstützung zu. Er appellierte an alle Kameraden auch zukünftig zu der Wehr zu stehen und sich für sie einzusetzen. In so einem kleinen Dorf, in dem man personell nicht aus dem Vollen schöpfen kann, sind stets alle gefordert, wenn man möchte, dass eine solch sinnvolle Institution ihren Fortbestand hat.

Im Anschluss an die Grußworte stellte der Ortsbrandmeister die zahlreichen Termine für 2014 vor und wies auf das geplante Jubiläum der Feuerwehr im kommenden Jahr hin, welches mit einem gossen Scheunenfest gefeiert werden soll. Alle Mitglieder und Einwohner erhalten demnächst einen Jahresterminplan, der zusammen mit den Terminen des Heimatvereines von Marco Strohmeier erstellt wird.

Holger Koch bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern und seinem Kommando für die gute Zusammenarbeit in 2013 und rechnet auch weiterhin mit guter Unterstützung.

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Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen

Am 24.Januar 2014 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen. im dortigen Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse aus dem vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder eine Stadtführung, die diesmal nach Alfeld führte, und ein Wandertag mit Hofbesichtigung durchgeführt, ein Klönnachmittag veranstaltet, ein Mettbraten organisiert, und die gemeinsame Maifeier in Andershausen besucht.

Höhepunkt des Jahres war aber die Errichtung eines Dorf- und Grillplatzes in der Ortsmitte, den der Verein in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, in vielen Arbeitsstunden in Eigenleistung errichtete und der beiden Vereinen und der gesamten Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen soll. Diese schöne Platz wurde im August feierlich eingeweiht und wird auch in den kommenden Jahren rege Nutzung finden.

Der Kultur- und Heimatverein in Holtershausen hat aktuell 42 Mitglieder. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit, gerade auch beim Bau des Dorf- und Grillplatzes und hofft auch weiterhin auf gute Unterstützung. Er betonte, wie wichtig der Verein für das Dorfleben sein kann, sorgt er doch für Zusammenhalt, mehr Eigeninitiative und Geselligkeit im Ort. In Zeiten, in denen immer mehr Häuser auf den Dörfern leer stehen und die Einwohnerzahlen ständig zurückgehen, könne ein solcher Verein eine wichtige Funktion übernehmen, indem er sich aktiv an einem lebens- und liebenswertem Dorfbild beteiligt und für eine intakte Dorfgemeinschaft und ein abwechslungsreiches kulturelles Angebot sorgt, so Marco Strohmeier.

Anschließend berichtete die Kassenführerin Carmen Strohmeier über den aktuellen Kassenstand des Vereins, der auch zukünftig wieder Neuanschaffungen zulässt. Zum neuen Kassenprüfer wurde Carsten Weidemann von der Versammlung gewählt.

Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine für 2014 fest. So ist geplant, einen Tanz in den Mai stattfinden zu lassen, eine Busfahrt durchzuführen, eine Weihnachtsfeier für die Dorfgemeinschaft zu organisieren, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2014 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wird in den nächsten Tagen wieder wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt werden.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ besprach die Versammlung mehrere Ideen und Vorschläge. So soll ein großer Getränkekühlschrank für das Dorfgemeinschaftshaus beschafft werden, mit Hilfe des Stadtarchäologen Dr.Teuber eine Tafel für die Steinwerksreste im Ort erstellt und angebracht werden und im laufenden Jahr ein Festausschuß für das geplante Jubiläum in 2016 gebildet werden .

Zum Schluss der Versammlung bedankte sich der Vorsitzende bei den Mitgliedern für eine wie immer harmonische Hauptversammlung, auf welcher wieder gute Ideen und Veranstaltungen für das kommende Vereinsjahr gefunden werden konnten.

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Neue Glocke in Holtershausen

Neue Glocke für die Kirchengemeinde Brunsen mit Holtershausen

Am 08.Dezember 2013 wurden die neu-gegossene und die alte, restaurierte Glocke feierlich an die Kirchengemeinde Brunsen mit Holtershausen übergeben.  Bevor diese Glocken in den Kirchturm zu Brunsen verbaut werden sollen, sollten sie eine Reise durch ihre neue und alte Kirchengemeinde machen. Aus diesem Grund begannen die Feierlichkeiten zur Kirchenglockenweihe auch in Holtershausen. Ein historisches Ereigniss,  (die alte Glocke war 1751 gegossen worden) dass nicht vielen Generationen vergönnt ist. Auf einem festlich geschmückten Wagen kamen die Glocken auf den Dorf- und Grillplatz, wo sie von den Einwohner, bei Keksen und warmen Getränken, bewundert werden konnten. Ortsheimatpfleger Udo Strohmeier hielt eine schöne Ansprache, in welcher er die historische Bedeutung dieses Besuches in Holtershausen hervor hob und auf die enge Verbindung zwischen Brunsen und Holtershausen hinwies. Im Anschluss fuhr ein Auto-Konvoi ,unter Feuerwehr und Polizeiabsperrung der B3, weiter zur Friedenseiche in Brunsen.

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Einweihung des Dorf-und Grillplatzes

Am 31.August 2013 wurde der neuerrichtete Dorf- und Grillplatz in der Ortsmitte von Holtershausen feierlich eingeweiht. Der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, Marco Strohmeier, konnte hierzu zahlreiche Gäste begrüßen. In vielen Arbeitsstunden wurde überwiegend in Eigenleistung ein wahres Schmuckstück für den kleinen Ort geschaffen, dass allen Einwohner  und den beiden Vereinen für die verschiedensten Aktivitäten uneingeschränkt zur Verfügung stehen soll, so Strohmeier. Durch diesen Platz wurde die Ortsmitte und das Dorfgemeinschaftshaus erheblich aufgewertet, das Ortsbild verschönert und das Zusammenleben in dem kleinen Dorf attraktiver gestaltet. Strohmeier bedankte sich bei allen Helfern und den regionalen Firmen und Institutionen für die Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes. Ortsbürgermeister Hennig Bartelt überbrachte die Grüße des Ortsrates “Auf dem Berge”, der dieses Projekt ebenfalls unterstützt hatte, und wünschte den Bürgern von Holtershausen viele schöne Stunden auf diesem neuen Dorfplatz. Weitere Redner schlossen sich den Glückwünschen an, bevor der neue Dorf- und Grillplatz für seine eigentliche Bestimmung erstmals ausgiebig von Jung und Alt getestet wurde.

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Erstmals Gottesdienst mit Taufen in Holtershausen gefeiert

Am 02.Juni fand auf der sogenannten Mönchelieth oberhalb von Holtershausen ein Freiluftgottesdienst der Kirchengemeinde Brunsen mit Holtershausen statt, bei dem auch erstmals zwei Kinder getauft wurden. Zahlreiche Besucher hatten sich von den starken Windböen nicht abschrecken lassen und feierten einen schönen Freiluftgottesdienst auf der Mönchelieth, der hier unter dem großen Holzkreuz nur alle zwei Jahre stattfindet. Pfarrerin Melanie Grauer, die den Gottesdienst hier erstmals leitete, hob in ihrer Predigt die Bedeutung der Taufe in der christlichen Gemeinschaft hervor und forderte Eltern und Taufpaten auf die Täuflinge in einer christlichen Erziehung und in dem Glauben an Jesus Christus zu bekräftigen und zu unterstützen, bevor sie den beiden Kindern den Taufsegen gab. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Bläsergemeinschaft Kuventhal-Einbeck unter der stellvertretenden Leitung von Edgar Datzko. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher an selbstgebackenen Kuchen erfreuen, die von zahlreichen Helfern zur Verfügung gestellt wurden. Der Erlös kommt der Kirchengemeinde zu Gute. Der nächste Gottesdienst  unter dem “Holzkreuz auf der Mönchelieth” soll 2015 stattfinden, bei dem es dann auch ein kleines Jubiläum zu feiern geben wird.

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Hauptversammlung des Kultur-und Heimatvereins

Am 15.Februar 2013 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen. im dortigen Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse aus dem vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder eine Stadtführung, die diesmal nach Bad Gandersheim führte, und ein Tanz in den Mai durchgeführt, zwei Klön- und Spielabende veranstaltet, eine Weihnachtsfeier für die Dorfgemeinschaft organisiert, und eine Busfahrt zu den Steinwerken von Ankum angeboten, welche die Teilnehmer auf eine interessante Zeitreise in die Ortsgeschichte von Holtershausen und Brunsen führte.
Der Kultur- und Heimatverein in Holtershausen hat aktuell 42 Mitglieder. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit und hofft auch weiterhin auf gute Unterstützung. Er betonte, wie wichtig ein Verein für das Dorfleben sein kann, sorgt er doch für Zusammenhalt, mehr Eigeninitiative und Geselligkeit im Ort. In Zeiten, in denen immer mehr Häuser auf den Dörfern leer stehen und die Einwohnerzahlen ständig zurückgehen, könne ein solcher Verein eine wichtige Funktion übernehmen, indem er sich aktiv an einem lebens- und liebenswertem Dorfbild beteiligt und für eine intakte Dorfgemeinschaft und ein abwechslungsreiches kulturelles Angebot sorgt, so Marco Strohmeier.
Anschließend berichtete die Kassenführerin Carmen Strohmeier über den aktuellen Kassenstand des Vereins, der einige Neuanschaffungen zulässt. Zum neuen Kassenprüfer wurde Hans-Joachim Schulze von der Versammlung gewählt.
Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine für 2013 fest. So ist geplant, am 02.Juni wieder einen Gottesdienst auf der Mönchelieth stattfinden zu lassen, eine Stadtführung in Alfeld durchzuführen, einen Wandertag zum Hof Hartwig nach Brunsen zu organisieren, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2013 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wird in den nächsten Tagen wieder wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt werden.
Unter dem Punkt „Verschiedenes” besprach die Versammlung mehrere Ideen und Vorschläge. So soll eine Mikrowelle für das Dorfgemeinschaftshaus beschafft werden und im Jahr 2016 das erste runde Jubiläum größer gefeiert werden. Einstimmig wurde auch der Idee des Vorsitzenden zugestimmt, neben dem Dorfgemeinschaftshaus, auf einem Stück des ehemaligen Parkplatzes der Gaststätte Stübig, einen Dorf- und Grillplatz mit Bänken, Feuerstelle und Unterstand zu errichten, der dann, in der warmen Jahreszeit, als zentraler Treffpunkt in der Ortsmitte für die verschiedensten Veranstaltungen genutzt werden kann. Die genauen Vorschläge hierzu sollen auf dem Dorftag Mitte März gemeinsam besprochen werden.
Zum Schluss der Versammlung bedankte sich der Vorsitzende bei den Mitgliedern für eine wie immer schöne und harmonische Hauptversammlung, auf der gute Ideen und Veranstaltungen für das kommende Vereinjahr gefunden werden konnten.

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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr 2013
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr 2013

Udo Strohmeier scheidet nach 34 Jahren als Ortsbrandmeister von Holtershausen aus

Ehrungen und Beförderungen/ Kreisbrandmeister verleiht Ehrennadel in Gold / Neuwahl des Kommandos

Am 02.Februar 2013 fand die 58.Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen statt, zu der Ortsbrandmeister Udo Strohmeier zahlreiche Mitglieder, sowie als Ehrengäste Kreisbrandmeister Bernd Kühle, den stellv. Stadtbrandmeister und neugewählten Abschnittsleiter Henning Thörel und Ortsbürgermeister Henning Bartelt im Dorfgemeinschaftshaus begrüßen konnte. Diese Jahreshauptversammlung wird in die Geschichte der kleinen Ortswehr eingehen, denn es war die Letzte unter der Führung von Udo Strohmeier, der nach 34 Jahren sein Amt zur Verfügungen stellte. Und so war es für den Ortsbrandmeister eine gelungene Überraschung als wenige Minuten vor Eröffnung der Versammlung der Kreisbrandmeister Bernd Kühle den Raum betrat. Erfreut über den hohen Besuch und sichtlich irritiert eröffnete Udo Strohmeier die Versammlung. In seiner Rede zog der Ortsbrandmeister dann eine durchweg positive Bilanz eines ereignis- und einsatzreichen Jahres 2012, das für die Wehr gleich am Neujahrstag mit einem Scheunenbrand in Brunsen begann. Nur wenige Wochen später rief ein nächtlicher Sirenenalarm die Kameraden aus Holtershausen dann wieder zu einem Brand nach Brunsen, wo ein Holzlager Feuer gefangen hatte. Zwei weitere Hilfeleistungseinsätze sollten in 2012 noch folgen, die ebenfalls problemlos abgearbeitet wurden.An mehreren Abenden wurde theoretischer und praktischer Feuerwehrdienst abgehalten, um weiterhin einen hohen Ausbildungs- und Wissensstand der Kameraden zu gewährleisten.

Auch bei den Leistungswettkämpfen konnte die Feuerwehr Holtershausen hervorragende Platzierungen erreichen und man qualifizierte gar sich für die Kreisleistungswettbewerbe in Northeim.  Auch die Vergnüglichkeit ist nicht zu kurz gekommen, so wurden Oster- und Brauchtumsfeuer ausgerichtet und die aktiven Kameraden trafen sich zu Bowling- und Grillabenden.

Die Wehr hat derzeit 48 Mitglieder und es konnte  ein weiterer junger Kamerad bei der Versammlung begrüßt werden, der in wenigen Wochen 16 Jahre alt wird und als neues aktives Mitglieder teilnehmen möchte. Alle Kommandomitglieder zogen anschließend ebenfalls eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.

Nach den Rückblicken standen Ehrungen und Beförderungen auf dem Tagesordnungspunkt. Hendrik Schulze wurde zum Oberfeuerwehrmann und Marcel Heidemann zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Für 60jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Willi Walter geehrt. Einen besonderen Dank von der Wehr und vom Ortsbrandmeister erhielt Ditmar Strohmeier, der seit 40 Jahren Gerätewart ist und in dieser Zeit die Fahrzeuge und Einsatzgeräte der Wehr in vorbildlicher Weise pflegte.

Anschließend standen Neuwahlen des Kommandos an. Sämtliche Mitglieder, sowie Ortsbrandmeister und Stellvertreter mussten neu bestimmt werden. Die Wahl der Kommandomitglieder übernahm Ortsbrandmeister Udo Strohmeier, hierbei wurden alle amtierenden Personen in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Hendrik Schulze als Sicherheitsbeauftragter, Markus Seifer als Kassenwart, Marco Strohmeier als Schriftführer, Jan Schulze als Atemschutzbeauftragter und Ditmar Strohmeier als Gerätewart.Zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wählten die aktiven Kameraden anschließend einstimmig Hans-Joachim Schulze.Nach 34 Jahren möchte Udo Strohmeier in diesem Jahr sein Amt als Ortsbrandmeister in jüngere Hände legen, weshalb er sich nicht mehr zur Neuwahl stellte.

Die Wahl zum neuen Ortsbrandmeister übernahm Kreisbrandmeister Kühle. Hier wurde Holger Koch auf Vorschlag aus der Versammlung ebenfalls einstimmig zum neuen Ortsbrandmeister von Holtershausen bestimmt. Er wird sein Amt nach der Ernennung durch die Stadt Einbeck antreten. Alle Gewählten nahmen ihr Amt dankend an.

Nun galt es für die Wehr mit einem Präsent Abschied zu nehmen, von ihrem scheidenden Ortsbrandmeister, der 34 Jahre lang die Geschicke dieser kleinen Ortswehr maßgeblich gelenkt hatte. Viele der anwesenden jungen Kameraden kennen nicht anderes, als Udo Strohmeier als Ortsbrandmeister, er hatte dieses Amt schon inne, bevor sie überhaupt geboren wurden. Und so war sowohl Udo Strohmeier, als auch alle anwesenden Kameraden und Mitglieder sichtlich gerührt, als er diese 34 Jahre als Leiter der Wehr Revue passieren ließ, vom Rücktritt des damaligen Ortsbrandmeisters Alfred Henniges 1978, über die großen Zelt- und Scheunenfeste welche die Wehr feiern konnte, über manchen Erstfall, der in den vergangen 34 Jahren abzuarbeiten war und so vieles an Freud und Leid, was die Wehr in diesen Jahrzehnten bewegt hat. Es war dann auch selbstverständlich, dass die Wehr Udo Strohmeier auf Vorschlag zum Ehrenortsbrandmeister berufen lassen will.

Der Ortsbürgermeister Henning Bartelt bedankte sich für die Einladung und überbrachte die Grüße von Ortsrat und Verwaltung. Auch er bedankte sich bei Udo Strohmeier für die geleistet Arbeit und das Erreichte in diesen vielen Jahren. Das Dorf und die Wehr Holtershausen kann stolz auf ihren Ortsbrandmeister sein. Udo Strohmeier übergibt seinem Nachfolger eine gutaufgestellte Wehr, die vor der Zukunft keine Angst haben braucht, so Bartelt.                                                                                                                                Kreisbrandmeister Kühle lobte dann in seiner Ansprache auch, den Führungsstil, mit dem Udo Strohmeier diese Wehr so lange vorbildlich geführt hatte. Seine ausgleichende, freundliche und kompetente Art hat ihn weit über die Ortsgrenzen bekannt gemacht und dafür gesorgt, dass es auch innerhalb der Wehr niemals zu Problemen kam. Holtershausen gelte Dank Udo Strohmeier deshalb stets als Paradebeispiel dafür, was auch eine kleine Wehr leisten kann, wenn nur ein starker Wille, gute Unterstützung und eine besonnene Führung vorhanden ist. Für seine Verdienste, verbunden mit Dank und Anerkennung, verlieh der Kreisbrandmeister Udo Strohmeier schließlich die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Gold.

Der stellvertretenen Stadtbrandmeister und neugewählte Abschnittsleiter Henning Thörel schloss sich ebenfalls dem Dank an den scheidenden Ortsbrandmeister an. Ihn verbindet sehr viel mit Udo Strohmeier, da er vor einigen Jahren sein jetziges Amt als stellvertretenden Stadtbrandmeisters von Strohmeier übernommen hatte. Er habe viel von ihm lernen und sich auch nachher immer wieder mit Rat und Tat an ihn wenden können. Mit Udo Strohmeier gehe ein Feuerwehr-Dinosaurier, so Thörel, der gewaltige Spuren hinterlässt und die Messlatte für seinen Nachfolger sehr hoch angesetzt hat. Er wisse aber, dass man in Holtershausen mit Holger Koch einen guten Nachfolger gefunden habe, der sich auf ein gutes Kommando verlassen kann. Udo Strohmeier bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit, die netten Worte zu seinem Abschied und die schöne Zeit, die man gemeinsam stets zum Besten der Wehr gestaltet hat. Er bat auch weiterhin um tatkräftige Unterstützung für den neuen Ortsbrandmeister und sein Kommando, damit die Ortswehr Holtershausen noch lange Bestand haben möge und an ihre Erfolge anknüpfen kann..

Abtshof hinter der Hube: groß und mit einem Wall umbaut

Quelle: Einbecker Morgenpost vom 15.September 2012

Marco und Udo Strohmeier aus Holtershausen weisen den Abtshof bei Holtershausen nach / Intensive Recherche und Vermessungen

Jahrelange Recherche war notwendig, doch nun ist es Marco und Udo Strohmeier gelungen, Spuren des Zisterzienser- und Augustiner-Ordens in und um Holtershausen nachzuweisen: Es gab einen Abtshof hinter der Hube.

Holtershausen (sts). Seit gut 200 Jahren besagt die Legende, dass es einst ein Kloster in Holtershausen gegeben haben soll. Flurnamen und Bezeichnungen wie Mönche-Lieth, Mönche-Holz, Mönchsbreite und historische Aufzeichnungen wiesen darauf hin. Aber niemanden war bekannt, was es mit dieser Legende tatsächlich auf sich hat.
Marco und Udo Strohmeier machten sich daran, die Holtershäuser Geschichte aufzuarbeiten und den Abtshof hinter der Hube nachzuweisen. Schon Stadthistoriker Heinrich-Ludwig Harland berichtete vom altdeutschen Wort »Lidt«, das Bergabhang bedeutet. »Die Mönke- oder Mönchelidt ist daher ein an der Nordseite der Hube bebauter Abhang, welcher früher Mönchen gehört hat. Die Länderei, welche man mit dem Namen Mönkelidt bezeichnet, gehörten den Klosterbrüdern in Ameluxborn. Da es aber in alten Zeiten schwer hielt, Ländereien zu verpachten, so sahen sich die Cistercienser Mönche zu Ameluxborn genöthigt, das Land selbst zu bestellen und hatten hinter der Hube ein kleines Vorwerk, ähnlich dem Mönchehof in Einbeck.«

1878 schreibt Dr. Steinacker in seinem Buch »Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Gandersheim«, dass die Wüstung Ratgodessen vielleicht mit jener Siedlung in der Mönche-Lieth identisch ist. Auch der Braunschweiger Stadtgeometer F. Knoll erwähnt in seinem Buch »Topographie des Herzogtums Braunschweig«, dass in der Mönche-Lieth ehemals ein Kloster gestanden haben soll.  Zahlreiche regionale Heimatkundler übernahmen diese Berichte und trugen somit zur Vertiefung der Klosterlegende bei.

Im Zuge der Vorbereitungen für die 850-Jahr-Feier des Dorfes Holtershausen im Jahr 1998 wurde erstmal versucht, die Ortsgeschichte von Holtershausen aufzuarbeiten. »Niemand hatte sich in dem kleinen Dorf je die Mühe gemacht etwas aufzuschreiben. Bekannt war nur, dass es eine Sage über ein angebliches Kloster bei Holtershausen gab und dass Flurnamen wie Mönchelieth, Mönchsbreite und Möncheholz existieren.« Wie Strohmeiers berichten, gestaltete sich die Aufarbeitung schwierig, da sämtliche Unterlagen weit verstreut in Archiven und Museen verteilt waren. In den letzten Jahren aber nun haben sich durch zahlreiche Besuche in den niedersächsischen Staatsarchiven, neuen Abschriften alter Texte ins Hochdeutsche, Besuche in Museen und Dank der Hilfe des Internets neue Möglichkeiten eröffnet: Es gibt nun erstaunliche Fortschritte bei der Klärung der Klosterlegende von Holtershausen: Der Abtshof oberhalb von Holtershausen wurde gefunden.

Im Jahr 2010 wurde in  einer alten Grenzkarte aus dem Jahr 1792 das bis dahin nicht lokalisierte Flurstück »In der Mönchelieth« im Grenzbereich der Feldmark Greene/Holtershausen/Brunsen, direkt an der Einbecker Landwehr wiederentdeckt. An dieser Stelle sind noch heute sowohl ein Teichbett als auch weitere markante Bodenformationen erkennbar. Ferner lassen sich zahlreiche historische Wege, die sich im besagten Flurstück kreuzen, nachweisen, erklärt Marco Strohmeier. Ein deutliches Aufkommen von Scherbenfunden spricht für eine ehemalige Wohn- und Wirkstätte. Marco und Udo Strohmeier gelang es, durch intensive Urkunden- und Kartenrecherche in den Staatsarchiven Wolfenbüttel und Hannover  sowie regionalen Museen, die Geschichte der »Mönchelieth« schlüssig aufzuarbeiten.

Heute lässt sich belegen, dass sich oberhalb von Holtershausen in dem Flurstück »In der Mönchelieth« einst die kleine Dorfschaft Ratgodessen befand, die wahrscheinlich nur aus zwei bis drei Hofstellen bestand. Das Zisterzienser-Kloster Amelungsborn erwarb 1298 eine  Hälfte des Dorfes von den Erben des Ritters Konrad von Wenzen und schließlich 1301 die zweite Hälfte, die es vom Erzbischof in Mainz erhielt. Wie es bei den Zisterziensern üblich war, errichteten sie in Ratgodessen eine Grangie, einen zisterziensischen Gutsbetrieb, der im Eigenbau durch Laienbrüder und Lohnarbeiter, unter der Leitung eines Grangiars bewirtschaftet wurde. Der Grangiar war dem Kellermeister des Klosters Amelungsborn rechenschaftspflichtig. Die in den Außenbezirken des Klosterlandes gelegenen Grangien betrieben neben Ackerbau auch Obst- und Weinbau, Pferde-, Schaf- und Fischzucht. Zum Baubestand einer Grangie gehörten neben Wohnhäusern auch Stallungen, Heuschober, Getreidekasten und Werkstätten. Wo derartige zisterziensische Eigenwirtschaften entstanden waren, erweiterten sie ihr Agrarland  auf Kosten der alteingesessenen Bauern, deren Flächen sie durch Kauf, Tausch oder auch Gewaltwanwendung an sich brachten.

An der Stelle, an dem sich der kleine Ort Ratgodessen befand, trieben die Mönche aus Amelungsborn nun ihren eigenbewirtschafteten Außenhof, der viele Jahre bestanden haben muss und scheinbar von großer Bedeutung war, denn er war in der Region als Abtshof bekannt, also als Hof des Abtes von Amelungsborn.
Grobe archäologische Untersuchungen durch den Stadtarchäologen Dr. Stefan Teuber und eine Vermessung durch ehemalige Mitarbeiter des Katasteramtes - Willi Hoppe und Walter Hahn - lassen den Verdacht zu, dass es sich dabei um eine sehr große, aber auch mit einem Wall umbaute Anlage mit mehreren Teichanlagen gehandelt haben muss. Urkunden sprechen von rund 480 Morgen.

Nachdem sich das Kloster Amelungsborn mehr und mehr von seinen Außenhöfen zurück zog, fiel der Abtshof an die braunschweigische Landesherrschaft. Der Abtshof kam in den Besitz des Augustiner-Klosters zu Einbeck. 1436 überließ Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg  dem Kloster diesen Abtshof gar als freies Eigentum. Dem Augustiner-Orden kam der Hof gelegen, denn bereits im März 1385 hatte er im Dorf Holtershausen, unterhalb des Abtshofes, Land erworben. Der Orden verfügte nun über eine großes Gebiet hinter der Hube. Diese Herrschaft dauert 152 Jahre, bis das Land 1537 im Zuge der Reformation zurück an den Herzog fiel. Im 30-jährigen Krieg wurde der Hof scheinbar zerstört.

Dieser Abtshof muss in seiner Erscheinung und Bedeutung etwas Besonderes gewesen sein. denn in den Staatsarchiven lassen sich nur wenige Abtshöfe in Niedersachsen nachweisen, erklären Marco und Udo Strohmeier. Die Anlage oberhalb von Holtershausen wurde noch nicht genauer erforscht, archäologische Untersuchungen mit Dr. Stefan Teuber werden zeigen, welche Funde noch auf ihre Entdeckung warten.

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Busfahrt zu den steinwerken nach Ankum 2012

Busfahrt Ankum 2012

Am 02.Juni 2012 fand eine Busfahrt statt. Alle zwei Jahre organisiert der Kultur- und Heimatverein Holtershausen eine Busfahrt, die vom Vorsitzenden Marco Strohmeier ausgearbeitet wird. In diesem Jahr führte die Reise in die schöne Gemeinde Ankum im Osnabrücker Land. Die Fahrt stand unter dem Motto „ Reise in die eigene Vergangenheit”, denn Ankum wartet mit einer historischen Besonderheit auf:  auf abgelegenen idyllischen Hofstellen befinden sich noch heute die besterhaltensten und zahlreichsten mittelalterlichen ländlichen Steinwerke in Deutschland. Und da sich ein solches Steinwerk auch 1385 in Holtershausen urkundlich nachweisen lässt, von welchem heute leider nur noch Mauerreste bestehen, hatte man in Ankum die Möglichkeit auf eine Zeitreise in die eigene Geschichte zu gehen.

Bei schönem Wetter startete die Reisegruppe, unter denen auch viele Teilnehmer aus den Nachbardörfern waren, in Richtung Ankum. Nachdem ein Zwischenstopp in Porta Westfalica einlegt wurde und die Mitreisenden von Marco Strohmeier eine ausführliche geschichtliche Beschreibung über Steinwerke und ihre Verbindung mit Brunsen und Holtershausen bekamen, ging die Fahrt weiter in die 7000-Seelen-Gemeinde Ankum, wo die Reisegruppe vom langjährigen Vorsitzenden des dortigen Heimatvereins Georg Hummert empfangen wurde. Nach der Besichtigung der großen Ankumer Kirche, die auch als Artländer Dom bezeichnet wird, und einem gemeinsamen Mittagessen, ging es zu zwei abgelegenen Hofstellen mit Steinwerken im Ankumer Umland. Die Besucher erfuhren dort von den heute noch aktiven Landwirten, wie groß ihre bewirtschaftete Fläche ist, was sie anbauen und welche Geschichte die einzelnen Höfe haben. Danach hatten die Gäste die Möglichkeit, die sich auf diesen Höfen heute noch befindlichen historischen Steinwerke zu bewundern, die sich in einem sehr guten Zustand befinden und sich dort idyllisch der Landschaft anpassen. Steinwerke wurden im Mittelalter als Speicherbauten und Zufluchtsstätten für die Bewohner  bedeutender, meist adelige Hofstellen errichtet. Sie weisen eine typische Bauform mit wehrhaftem Charakter auf. In den Steinwerken, die meist über einen Kamin verfügten und mit manchen Hofstellen gar über einen Geheimgang zum Haupthaus verbunden waren, konnten die Bewohner im Falle eines Angriffes Schutz suchen und mehrere Tage ausharren, sowie sich durch Schiessscharten und andere Vorrichtungen verteidigen. In Ankum sind noch 9 dieser Steinwerke über die Jahrhunderte erhalten geblieben, die heute einen interessanten Einblick in das mittelalterliche Leben auf dem Lande vermitteln.

Im Anschluss lud der Heimatverein Ankum die Gäste zu Kaffee und Kuchen ins Ankumer Heimathaus ein. Bei dem Heimathaus handelt es sich um ein Ackerbürgerhaus von 1789, dass der Ankumer Heimatverein liebevoll restauriert hat und heute für Feierlichkeiten und Veranstaltungen nutzt. Nachdem zum Abschluss noch die Möglichkeit zum Spargel- oder Erdbeerkauf bestand, wurde die Rückreise gen Heimat angetreten. Ein schöner Tag lag hinter den Teilnehmern, an dem man auch viel dazugelernt hatte, denn niemand konnte sich vor Beginn der Fahrt so recht vorstellen, um was es sich bei einem Steinwerk eigentlich genau handelt. Am Ende war man sich einig, dass es schade ist, das ein solches Bauwerk in Holtershausen nicht vollständig erhalten geblieben ist und das man den berechtigten Vermutungen näher nachgehen sollte, ob nicht ein Teil der Brunser Kirche in seinem Ursprung auf ein Steinwerk zurückzuführen ist.

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Ortspostkarte 2012
Ortspostkarte 2012

Am 21. Januar 2012 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen. im dortigen Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder, sowie als Ehrengast Ortsbürgermeister Henning Bartelt begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder ein Dorftag unter dem Motto „ Unser Dorf soll schöner werden” und eine Draisinenfahrt durchgeführt, zwei Spielabende angeboten, der Gottesdienst „Auf der Mönchelieth” organisiert, Mett und Kartoffeln gebraten und zum Tag des offenen Denkmals eine Orts- und Feldmarksführung mit ausführlichem geschichtlichen Rückblick veranstaltet. Der Verein errichtete eine Holzbank am Liethberg, schaffte zwei Stehtische und einen Großkaffeebereiter, sowie zwei Bilder mit historischen Ortsmotiven für das Dorfgemeinschaftshaus an . Der Kultur- und Heimatverein hat nach fünf Neueintritten aktuell 44 Mitglieder. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern und dem Vorstand für die geleistete Arbeit und hofft auch weiterhin auf gute Unterstützung. Er betonte, wie wichtig ein Verein für das Dorfleben sein kann, sorgt er doch für Zusammenhalt, mehr Eigeninitiative und Geselligkeit im Ort.
Nachdem die Kassenführerin Carmen Strohmeier anschließend über den aktuellen Kassenstand des Vereins berichtete, standen Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm, die allesamt einstimmig ausfielen. Hierbei wurden sowohl der Vorsitzende Marco Strohmeier, als auch seine Stellvertreterin Carmen Strohmeier wiedergewählt. Mit der Kassenführung beauftragte die Mitgliederversammlung ebenfalls Carmen Strohmeier. Antje Nienstedt wurde erneut Schriftführerin. Neue Kassenprüferin wurde Vivian Garbor..
Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine für 2012 fest. So ist geplant, wieder eine traditionelle Maifeier stattfinden zu lassen, eine Nachtwächterführung in Bad Gandersheim durchzuführen, eine Busfahrt zu den historischen Steinwerken in Ankum zu organisieren, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2012 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wird in den nächsten Tagen wieder wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt werden. Der Vorsitzende stellte schließlich noch eine Postkarte vor, die unter der Aufschrift „ Gruß aus Holtershausen” den Ort aus der Luft, sowie das Dorfgemeinschaftshaus und das Holzkreuz auf der Mönchelieth in Nahaufnahmen zeigt. Die Postkarte fand großen Zuspruch und ist beim Vorsitzenden zum Preis von 50 Cent erhältlich.
Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Ortsbürgermeister Henning Bartelt beim Vorstand für die gute Arbeit und zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl der Aktivitäten, die man in diesem kleinen Dorf auf die Beine stellt. Er wünschte dem Verein viel Glück für die Zukunft und dem neuen alten Vorstand stets gutes Gelingen.

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Tag des offenen Denkmals
Tag des offenen Denkmals

Am 11.September 2011 fand wieder der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt, an welchem auch der Heimatverein Greene regelmäßig Veranstaltungen für seine Mitglieder anbietet. In diesem Jahr wurde die Ortschaft Holtershausen besucht.

Oberhalb von Holtershausen, am Eingang zum Greener Wald, wurden die zahlreichen Besucher, die nicht nur aus Greene kamen, von Ortsheimatpfleger Udo Strohmeier und dem Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen, Marco Strohmeier, begrüßt. Anschließend startete man zu einer Wanderung durch die Feldmark, wobei man an einigen markanten und historisch bedeutenden Stellen halt machte. So erfuhren die Besucher, das Holtershausen die kleinste Feldmark in der gesamten Region aufweist und das Mönche des Zisterzienser- und Augustiner-Ordens ihre Spuren in dieser Feldmark hinterlassen haben. Flurnamen wie Mönchelieth, Möncheholz und Mönchsbreite zeugen von dieser Vergangenheit. Oberhalb des kleinen Dorfes konnten die Besucher dann einen wunderbaren Blick über den Ort und die Region werfen. Im Ort berichtete der Ortsheimatpfleger dann unter anderem von den Resten eines alten Steinwerks, welches 1385 erwähnt wird und zeigte einen mittelalterlichen Brunnen, der sich mitten in der Dorfstraße befindet und erst 1991 wiederentdeckt wurde. Im Anschluss ging es dann gemeinsam in die Scheune des Hofes Schulze, wo die Wandergruppe schon von zahlreichen weiteren Gästen erwartet wurde und der Kultur- und Heimatverein Holtershausen eine Kaffeetafel vorbereitet hatte. Nach dieser Stärkung wurde dann eine bilderreiche Computer-Präsentation zur Ortsgeschichte vorgeführt. Udo und Marco Strohmeier hatten sich in den vergangenen Jahren die Mühe gemacht und sämtliches verfügbare Material zur Ortsgeschichte von Holtershausen aus Archiven, Museen und dem Internet herausgesucht und dieses mit genauer Quellenangabe festgehalten. Und so konnten die Zuschauer dieser Präsentation eine Zeitreise durch eine über tausendjährige Geschichte vom Gründungsgeschlecht der Haholde bis in die heutige Zeit erleben. Der Vorsitzende des Heimatvereins Greene, Werner Karge, bedankten sich für den schönen Nachmittag und die Mühe, die man sich in Holtershausen gemacht hatte und stellte zum Abschluss fest, dass er nun über das kleine Nachbardorf Holtershausen sehr viel Neues und Interessantes gelernt habe.

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Gottesdienst in Holtershausen
Gottesdienst in Holtershausen

Am 09.Juli 2011 fand wieder ein Freiluftgottesdienst am Holzkreuz auf der historischen Mönchelieth, oberhalb von Holtershausen statt. Marco Strohmeier konnte hierzu im Namen des Kirchenvorstandes zahlreiche Besucher begrüßen. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst erstmalig von Pastor Michael Pfau gehalten, der momentan die Vakanzvertretung im Pfarrbezirk Brunsen-Eimen-Wenzen übernommen hat. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Bläsergemeinschaft Kuventhal-Einbeck, die mit Liedern wie „Kein schöner Land in dieser Zeit” zum harmonischen Gesamtbild beitrugen. Bei wunderbarer Aussicht über Holtershausen und die Region konnten die Besucher im Anschluss an den Gottesdienst noch in gemütlicher Runde bei selbstgebackenem Kuchen beisammensitzen und einige schöne Stunden auf der Mönchelieth verbringen. Es ist mittlerweile eine schöne Tradition geworden, sich hier alle 2 Jahre zu treffen, um gemeinsam einen Freiluftgottesdienst zu feiern.

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JHV 2011
Hauptversammlung 2011

Am 05.Februar 2011 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen statt. Ortsbrandmeister Udo Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder im Dorfgemeinschaftshaus begrüßen. Als Ehrengast war Ortsbürgermeister Henning Bartelt nach Holtershausen gekommen.

In seiner Rede zog der Ortsbrandmeister dann eine positive Bilanz eines ereignisreichen Jahres 2010. An mehreren Abenden wurde theoretischer und praktischer Feuerwehrdienst abgehalten, um stets einsatzbereit zu sein und den Ausbildungsstand der Kameraden auf einem hohen Niveau zu halten. Bei zwei Hilfeleistung war die Ortswehr Holtershausen aktiv gefordert. Der Einsatz im September, bei dem ein vermisster Junge gesucht wurde, habe mal wieder gezeigt, dass es immer wieder zu Notfallsituationen kommen kann, bei denen zahlreiche Helfer benötigt werden und man auf keine Wehr- sei sie auch noch so klein- verzichten kann, so Strohmeier.

Höhepunkt des vergangenen Jahres war aber die Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges an die Ortswehr. Der alte Ford Transit wurde nach 37 Jahren durch einen Opel Movano mit modernstem Aufbau ersetzt, wodurch die Feuerwehr Holtershausen für die Zukunft gut gerüstet ist. Ortsbrandmeister Udo Strohmeier bedankte sich ausdrücklich bei Rat, Verwaltung und Feuerwehrführung für dieses Vertrauen, dass der kleinen aber aktiven Ortswehr entgegengebracht wird. Wir werden gemeinsam unser Bestes geben, dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen und zum Wohle der Allgemeinheit zu handeln, so Strohmeier.

Mit einem Schornsteinbrand-Set und einem Hohlstrahlrohr, welche der Wehr gespendet wurden, verfügt man zudem über Geräte, die in anderen Wehren nicht vorhanden sind und auf denen, zusammen mit dem neuen Fahrzeug, bereits intensiv geübt wurde.

Weiterhin nahm die Wehr im letzten Jahr an den Leistungswettbewerben teil und besuchte Feste benachbarter Wehren. Auch die Vergnüglichkeit ist nicht zu kurz gekommen, so wurde das Osterfeuer ausgerichtet und eine Helferfeier organisiert.

Die Wehr hat derzeit 48 Mitglieder und es konnte zum Jahresbeginn ein weiterer junger Kamerad als neues aktives Mitglieder gewonnen werden. Alle Kommandomitglieder zogen anschließend ebenfalls eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Der Ortsbürgermeister Henning Bartelt bedankte sich für die Einladung und überbrachte die Grüße von Ortsrat und Verwaltung. Auch er zeigte sich erfreut, dass die Ortswehr nach fast 40 Jahren einen neues Einsatzfahrzeug erhalten hat und wünschte der Wehr damit allzeit gute Fahrt. Den Dank der Kameraden aus Holtershausen wird er an Rat und Verwaltung weiterleiten, so Bartelt. Anschließend wurde Jan Schulze nach erfolgreichen Weiterbildungen zum Oberfeuerwehrmann befördert. Ortsbrandmeister Udo Strohmeier bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern für das vergangene Jahr und kündigte an, die Ausbildung auf den neuen Geräten auch in diesem Jahr noch weiter zu intensivieren, damit die Wehr auch für kommende Einsätze gut gerüstet ist.

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Am 27.Januar 2011 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen e.V. im dortigen Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder einen Großteil der aktuell 39 Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder ein Maibaum aufgestellt, ein Wandertag durchgeführt, zwei Spielabende angeboten, die Meyerwerft in Papenburg besucht und eine Weihnachtsfeier für die Dorfgemeinschaft veranstaltet. Der Verein beteiligte sich mit 200 Euro an der geplanten Sanierung der Brunser Kirchenglocken, da auch Holtershausen Teil der Kirchengemeinde ist. Auf der Mönchelieth, oberhalb des Ortes, wurde eine gespendete Holzbank aufgestellt und eine Schautafel mit der Ortsgeschichte errichtet. Der Vorsitzende bedankte sich im Anschluss an seinem Bericht bei allen Helfern für die geleistete Arbeit und hofft auch weiterhin auf gute Unterstützung.

Nachdem die Kassenführerin Carmen Strohmeier anschließend über den aktuellen Kassenstand des Vereins berichtete, wurde Susanne Schulze von der Versammlung zur neuen Kassenprüferin gewählt..

Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine und Projekte für 2011 fest. So ist geplant, ein Mett- und Kartoffelbraten stattfinden zu lassen, einen Dorfaktions-Tag unter dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden” durchzuführen, eine Wandertour zu organisieren, den Gottesdienst auf der Mönchelieth zu unterstützen, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Für das Dorfgemeinschaftshaus sollen zwei Bilder mit Ortsmotiven beschafft werden.  Im Jahr 2012 soll dann  wieder eine Busfahrt stattfinden, die zu den Steinwerken der Gemeinde Ankum und in das Osnabrücker Spargelanbaugebiet führen soll.

Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2011 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wird in den nächsten Tagen wieder wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt werden und ist dann auch auf der Orts-Homepage im Internet einsehbar.

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Neues TSF der FFw Holtershausen
Neues TSF der FFw Holtershausen

Die Freiwillige Feuerwehr Holtershausen konnte am 24. September 2010 ein neues Einsatzfahrzeug in den Einsatzdienst stellen. Ein neues TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) wurde von Stadtbrandmeister Lars Lachstädter und Ortsbrandmeister Udo Strohmeier in einem festlichen Rahmen vorgestellt.
Der Übergabe wohnten nicht nur zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bei, auch Abschnittsleiter Frank Langheim, Ortsbürgermeister Henning Bartelt, Vertreter aus Rat und Verwaltung, sowie aus den umliegenden Feuerwehren und Vereinen im Ort zählten zu den zahlreichen Gästen.
Das alte Einsatzfahrzeug der Marke Ford Transit wurde 1973 in Dienst gestellt und geht nun nach 37 Dienstjahren und viel Einsatzfahrten in den wohlverdienten Ruhestand.
Den Worten von Stadtbrandmeister Lars Lachstädter konnten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen stolz entnehmen, dass ihr Fahrzeug das „am besten gepflegteste Fahrzeug” im gesamten Stadtgebiet sei.
In seinen Dankesworten zur Übergabe des Fahrzeugschlüssels betonte Ortsbrandmeister Udo Strohmeier, das diese Übergabe ein besonderer Höhepunkt im Dorfleben sei und er stolz darauf ist, dass von den 70 Einwohnern über die Hälfte Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr sind.
Mit dem neuen TSF der Marke Opel Movano ist die Freiwillige Feuerwehr Holtershausen jetzt wieder auf dem neuesten Stand der Technik.
Trotz des regnerischen Wetters ließen sich die Kameradinnen und Kameraden die Stimmung nicht verderben und feierten bis in die frühen Morgenstunden ihr neues Fahrzeug.
Der Einladung von Ortsbrandmeister Udo Strohmeier zum gemütlichen Beisammensitzen sind die anwesenden Gäste und Feuerwehrkameraden nach ausführlicher Begutachtung des Einsatzfahrzeuges natürlich gerne nachgekommen.

Text und Fotos: Christopher Dickhuth

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Heimatverein besucht Meyerwerft in Papenburg
Heimatverein besucht Meyerwerft in Papenburg

Am 18.September 2010 fand eine Tagesfahrt des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen statt, an der zahlreiche Einwohner aus Holtershausen und Brunsen teilnahmen. Ziel war in diesem Jahr die Meyerwerft in Papenburg. Nach einem ausgiebigen Mittagessen erfuhren die Besucher dann in der Werft etwas über die Geschichte und Organisation des Unternehmens, sowie den genauen Ablauf zum Bau von modernen Luxuslinern. Aktuell werden in Papenburg zwei Schiffe der Reederei Aida Cruises und der Walt Disney Company gebaut, deren Ausmaße und Luxus die Besucher ins Staunen versetzte. Alle Teilnehmer waren sich nach diesem schönen und interessanten Tag dann schließlich auch einig, dass ähnliche Busfahrten des Kultur- und Heimatvereins unbedingt erneut angeboten werden sollten.

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Steinwerk in  Ankum
Besuchergruppe vor Steinwerk

Am 21.Mai 2010 besuchte eine kleine Gruppe aus Holtershausen und Umgebung die Steinwerke in der Gemeinde Ankum. Mit dem Begriff Steinwerk, der uns heute nicht mehr geläufig ist, war im ländlichen Raum ein (bruch-)steinerner Speicherbau auf bedeutenden landwirtschaftlichen Hofstellen gemeint, der neben der Lagerung der Vorräte auch Schutz- und Wehrfunktionen übernahm. Ein solches Steinwerk lässt sich in unserer Region im Jahr 1385 in Holtershausen urkundlich nachweisen. In jenem Jahr verpfändete Hans von Bonekenhusen dem Augustiner Kloster zu Einbeck für 5 Einbecksche Mark Land bei dem Sattelhof und Steinwerk im Dorfe Holdeshusen.

Leider sind von diesem Steinwerk in Holtershausen nur wenige Reste erhalten geblieben. Um sich einmal eine Vorstellung von dem typischen Aussehen solcher ländlichen Steinwerken zu verschaffen, startete kürzlich eine kleine Gruppe in die Gemeinde Ankum im Landkreis Osnabrück. Dort gibt es heute noch neun zum Teil hervorragend erhaltene ländliche Steinwerke auf alten Hofstellen, teils ehemalige Meier- oder Schultnerhöfe. Marco Strohmeier hatte den Kontakt zum Heimatverein Ankum hergestellt und so wurde die Gruppe dort vom Vorsitzenden Georg Hummert empfangen, der ihnen während der Besichtigung von drei Steinwerken die Geschichte und Bedeutung dieser Bauwerke verdeutlichte.

Steinwerke wurden meist nur auf bedeutenden kirchlichen oder adligen Hofstellen errichtet, da ihre Anschaffung kostspielig war. Diese steinernen Gebäude, die vorwiegend etwas abseits von den Fachwerkwohnhäusern standen, wirken wie kleine Wehrtürme, mit Mauerstärken von bis zu 1,10m. Sie sind meist mehrgeschossig, weisen neben Schieß- bzw. Sichtscharten auch Wehrerker auf und verfügen über einen Innenkamin. In ihnen wurden Lebensmittel und wichtige Güter gelagert. Im Gefahrenfall konnten sich die Hofbewohner in diese Steinwerke, die oftmals auch als Wehr- oder Fluchtspeicher bezeichnet werden, zurückziehen und Schutz suchen. Einige Ankumer Steinwerke verfügten gar über unterirdische Gänge vom Haupthaus zum Steinwerk. Auf dem Land, wo Burgen oder Stadtmauern fehlten, kam diesen Bauten somit als Zufluchts- und sicherer Lagerort eine besondere Bedeutung zu.

Wann das Steinwerk in Holtershausen errichtet wurden, lässt sich aus den aktuell bekannten Quellen nicht entnehmen. Sicher ist nur, dass es 1385, als die Augustiner-Mönche es erwarben, längst bestand. Ob das Grafengeschlecht der Haholde, die als Ortsgründer und Namensgeber (erste Erwähnung als Haholdeshusen) von Holtershausen gelten, dieses Steinwerk mit dem dazugehörigen Hof errichteten, oder es die Zisterzienser-Mönche aus Amelungsborn mit ihrem Vorwerk waren, wie sie der Einbecker Stadthistoriker Harland 1868 beschrieb, lässt sich momentan nicht belegen.

In Ankum konnte sich die kleine Gruppe ausführlich über die Funktion und das charakteristische Aussehen von Steinwerken informieren und sich somit einmal eine Vorstellung davon verschaffen, wie es einst in Holtershausen ausgesehen haben muss. Damit auch andere interessierte Einwohner diese faszinierenden Bauwerke besichtigen können, soll auf der nächsten Hauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins über eine Busfahrt in die schöne Gemeinde Ankum im nächsten Jahr entschieden werden.

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Ende März 2010 trafen sich zahlreiche Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen zu einem „Dorftag”. Gemeinsam wurde das Dorf fit für den Frühling gemacht, die Wappenhäuschen bepflanzt, Spuren des Winters im Dorf beseitigt und der Maibaumträger versetzt. Auf der sog. Mönchelieth, oberhalb von Holtershausen, wurde der Platz, an dem die Kirchengemeinde Brunsen-Holtershausen alle 2 Jahre einen Freiluftgottesdienst abhält, neu gestaltet. An diesem Ort, von dem man einen wunderbaren Ausblick über das Dorf und die Region hat, wurde nun vom Kultur- und Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Ortsheimatpfleger, eine hölzerne Schautafel erstellt. Der interessierte Wanderer findet hier Informationen über die Ortsgeschichte von Holtershausen und die Bedeutung der Mönchelieth in früheren Zeiten. Viele interessante Geschichten spielten sich einst auf der Mönchelieth ab, so hatten die Mönche des Augustiner Klosters aus Einbeck hier Land, im Mai 1620 trafen sich an diesem Ort Vertreter der Stadt Einbeck und der Gemeinden Brunsen und Holtershausen,  um das bis dato von beiden braunschweigischen Dörfern genutzte Wendfeld (Wüstung zwischen Liethberg und Hube) an die Stadt Einbeck zu überschreiben und in den letzten Tagen des 2.Weltkrieges stürzte hier ein deutsches Jagdflugzeug ab, um nur einige Beispiele zu nennen. Damit die Besucher an diesem schönen Platz nun auch noch etwas verweilen können, spendete die Firma Tannen-Everlien aus Wenzen dankenswerterweise eine Holzbank. Der Kultur- und Heimatverein wird sich in Zukunft um die Pflege dieses Platzes bemühen. (Bild siehe Gegenwart )

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Am 06.Februar 2010 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Ortsbrandmeister Udo Strohmeier konnte hierzu zahlreiche Mitglieder begrüßen. Höhepunkte des Abend waren die Ehrung für Hans-Werner Stübig und Ditmar Strohmeier für 40jährige Mitgliedschaft in der Wehr und die Beförderung von Alex Heyer und Hendrik Schulze zu Feuerwehrmännern. Ferner schied der stellv. Ortsbrandmeister Hans-Werner Stübig nach 25 Jahren aus seinem Amt aus. Zu seinem Nachfolger wurde Holger Koch gewählt. Für seine Verdienste um die Feuerwehr erhielt Hans-Werner Stübig vom Stadtbrandmeister Lars Lachstädter das Nieders. Feuerwehrverdienstabzeichen in Gold.

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Am 28.Januar 2010 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen e.V. im Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen berichtete er über die zahlreichen Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr. So wurde unter anderem wieder ein Maibaum aufgestellt, ein Wandertag durchgeführt, zwei Spielabende angeboten, an einer Einweihungsfeier in Andershausen teilgenommen und ein Seniorennachmittag veranstaltet. Der Kultur- und Heimatverein Holtershausen hat aktuell 39 Mitglieder. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit und hofft auch weiterhin auf gute Unterstützung.

Nachdem die Kassenführerin Carmen Strohmeier anschließend über den aktuellen Kassenstand des Vereins berichtete, wurde Udo Gebauer von der Versammlung zum neuen Kassenprüfer gewählt..

Danach legten die Mitglieder gemeinsam die Termine und Projekte für 2010 fest. So ist u.a. geplant, wieder eine traditionelle Maifeier stattfinden zu lassen, einen Dorfaktions-Tag unter dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden” durchzuführen, eine Wandertour zu organisieren, zur Meyer-Werft nach Papenburg zu fahren, sowie weitere gesellige Anlässe für Jung und Alt anzubieten. Auf der Mönchelieth- oberhalb von Holtershausen- soll eine Holzbank aufgestellt werden; der Ortsheimatpfleger stellte ferner den Antrag, dort auch eine hölzerne Schautafel zu errichten, die dem interessierten Wanderer über die Geschichte des Ortes informiert. Die Beschaffung einer neuen Glocke für die Kirche in Brunsen, will der Verein ebenfalls unterstützen, da auch Holtershausen Teil der Kirchengemeinde ist. Auch an einem weiteren Arbeitseinsatz am Dorfgemeinschaftshaus will man sich beteiligen.

Ein ausführlicher Terminplan mit allen Terminen für 2010 des Kultur- und Heimatvereins und der Feuerwehr Holtershausen wird in den nächsten Tagen wieder wie gewohnt, an alle Haushalte im Ort und an alle Mitglieder verteilt werden und ist dann auch auf der Orts-Homepage im Internet einsehbar.

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Ditmar Strohmeier überreicht Schornsteinbrand-Set
Ditmar Strohmeier überreicht Schornsteinbrand-Set

Am 20.Oktober 2009 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Holtershausen neues Einsatzgerät. In den vergangen Jahren hat sich die Zahl der holzbeheizten Feuerstätten in unserer Region erheblich erhöht. Mit diesem Anstieg wächst auch wieder die früher gut bekannte Gefahr von Schornsteinbränden. Auch in Holtershausen werden mittlerweile wieder weit mehr als die Hälfte der Wohnhäuser durch Haupt- oder Zusatzfeuerstätten mit Holz beheizt. Ditmar Strohmeier, Besitzer der Tankstelle Mühlenbeck und langjähriges Mitglied der Feuerwehr, nahm dieses nun zum Anlass, um dieser Gefahr entgegenzutreten und die Feuerwehr Holtershausen, in der auch zwei Schornsteinfegermeister ihren Dienst verrichten, für solche Einsätze perfekt auszustatten. Er spendete der Ortswehr Holtershausen nun ein komplettes Schornsteinbrand-Set, bestehend aus: Blechkoffer, Fallgranate mit Stahlkette, Stoßbesen, Gluteimer, Infrarot-Thermometer, Schornsteinschlüssel und -Kratzen, Kontrollspiegel, Hitzehandschuhen und diversen hilfreichen Kleingeräten. Ortsbrandmeister und Bezirksschornsteinfegermeister Udo Strohmeier zeigte sich über diese Spende hocherfreut und versprach die Mitglieder der Wehr umgehend fachgerecht im Umgang mit diesem Gerät zu schulen, damit man auf kommende Einsätze vorbereitet ist.

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Wettkampfgruppe 2009 Platz 3
Wettkampfgruppe 2009 Platz 3

Am 06.September 2009 fanden, einer alten Tradition folgend, die Pokalwettkämpfe der Feuerwehren „Auf dem Berge” statt, die in diesem Jahr von der Ortsfeuerwehr Holtershausen ausgerichtet wurden . Eine Mannschaft mit je neun Mitgliedern stellten hierbei Bartshausen, Brunsen, Hallensen, Holtershausen, Kuventhal, Naensen, Stroit, Voldagsen und Wenzen. Bei diesen Wettkämpfen wurde jede Wehr nach vorgeschriebenen Richtlinien von einem Wertungsgericht beurteilt. Menschenrettung und Brandbekämpfung auf Zeit gehörten hierbei ebenso zu den Prüfungsaufgaben, wie das theoretisches Wissen im Feuerwehralltag. Die Wettkämpfe sorgen somit auch für einen guten Ausbildungsstand der einzelnen Ortswehren und stellen einen wichtigen Teil des Feuerwehrdienstes dar. Das Antreten der Wehren fand um 9 Uhr statt, nach einem gemeinsamen Mittagessen fand dann die Siegerehrung statt. Den 1.Platz belegte die Feuerwehr Naensen vor Wenzen und Holtershausen, vierter wurde Voldagsen gefolgt von Brunsen, Kuventhal, Stroit, Bartshausen und Hallensen.

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Gottesdienst 2009
Gottesdienst 2009

Am 30.August 2009 fand erneut ein Freiluftgottesdienst auf dem Lietberg, der alten Mönche-Liet, oberhalb von Holtershausen statt. In diesem Jahr wurde vor dem Gottesdienst  an ein historisches Ereignis erinnert: Vor 500 Jahren, im Jahr 1509, überschrieb Herzog Heinrich I. von Braunschweig-Wolfenbüttel das Dorf Holtershausen mit all seinem Zubehör dem Augustiner Kloster zu Einbeck. Kirchenvorsteher Marco Strohmeier nutzte diese Gelegenheit und hielt einen kurzen Vortrag über die älteste Geschichte der Ortschaft Holtershausen, über die in den letzten Monaten Näheres in Erfahrung gebracht werden konnte. So ist der Ort älter als bisher angenommen und wurde bereits lange vor dem Jahr 1000 als Haholdeshusen erstmalig erwähnt. Einst soll hier ein Edelhof des Grafen Hahold bestanden haben. 1385 erwerben dann die Augustiner Mönche aus Einbeck 2 Hufen Land bei dem Sattelhof und Steinwerk im Ort. In den folgenden Jahrzehnten können die Mönche ihren Einfluss im Dorf Stück für Stück erweitern und erhalten schließlich im Jahr 1509 das ganze Dorf Holtershausen zu eigen. Noch heute findet man in der Holtershäuser Feldmark Flurstücke, die nach diesen Mönchen benannt sind.

Pastor Karius ging in seinem Gottesdienst dann auf den nahenden Sommer-Ausklang ein und erinnerte an die schönen Seiten, die der Sommer für uns alle bringt. Mit Liedern von Paul Gerhardt und der Unterstützung der Bläsergemeinschaft Kuventhal-Einbeck, wurde der Gottesdienst musikalisch umrahmt. Im Anschluss konnten die Besucher noch in gemütlicher Runde beisammensitzen und einige schöne Stunden unter dem Holzkreuz auf der Möncheliet verbringen.

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Am 06.März 2009 fand die Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Holtershausen e.V. im Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Vorsitzende Marco Strohmeier konnte hierzu 27 Mitglieder begrüßen. In diesem Jahr standen erstmalig Neuwahlen auf dem Programm. Der neue/ wiedergewählte Vorstand setzt sich nun zusammen aus Marco Strohmeier-Weimann ( Vorsitzender), Carmen Strohmeier ( stellv. Vorsitzende und Kassenführerin) und Antje Nienstedt (Schriftführerin). Zum weiteren Kassenprüfer wurde Achim Schulze gewählt. Ina Weimann und Jessica Salwitzek schieden aus dem Vorstand aus. Die Versammlung legte anschließend die Termine und Aktivitäten für 2009 fest. (siehe: Terminplan )

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Jahreshauptversammlung 2009
Jahreshauptversammlung 2009

Am 07.Februar 2009 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holtershausen statt. Das Kommando wurde hierbei wiedergewählt. Jan Schulze wurde zum Feuerwehrmann befördert. Ditmar Strohmeier erhielt eine Ehrung für 40jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Abschnittsleiter Frank Langheim verlieh Ortsbrandmeister Udo Strohmeier die silberne Ehrennadel des Feuerwehrverbandes, für seine 30jährige Amtszeit als Ortsbrandmeister von Holtershausen.

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Einbecks Bürgermeister zu Gast
Einbecks  Bürgermeister Minkner zu Gast

Am 09.Januar 2009 fand die Einweihungsfeier des DGH statt, dass nach den Umbaumaßnahmen, die zum Großteil in Eigenleistung der Vereine erfolgten, nun wieder voll benutzbar ist. Die Toiletten wurden erweitert (bisher nur ein WC für Damen und Herren) und die Küche wurde vergrößert und umgestaltet. Aus diesem Anlass kamen zahlreiche Vertreter der Politik und ausführenden Firmen nach Holtershausen. Als Ehrengast konnte u.a. der Bürgermeister der Stadt Einbeck, U.Minkner, begrüßt werden.

Anbau am DGH
Anbau am DGH